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Die Märchen von Beedle dem Barden

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Die Märchen von Beedle dem Barden

Beitrag von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 3:32 pm

Die Märchen von Beedle dem Barden

Inhaltsverzeichnis

Der Zauberer und der hüpfende Topf

Der Brunnen des wahren Glücks

Des Hexers haariges Herz

Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf

Das Märchen von den drei Brüdern

Quelle: Aus dem Buch - Die Märchen von Beedle dem Barden von Joanne K. Rowling


Zuletzt von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 4:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Märchen von Beedle dem Barden

Beitrag von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 4:22 pm

Der Zauberer und der hüpfende Topf


Es war einmal ein gütiger alter Zauberer, der seine magischen Kräfte großzügig und weise zum Wohle seiner Nächsten gebrauchte. Den wahren Ursprung seiner Macht offenbarte er nicht, vielmehr tat er so, als würden seine Tränke, Zaubersprüche und Gegengifte gebrauchsfertig aus dem kleinen Kessel springen, den er seinen Glückstopf nannte.
Die Menschen kamen mit ihren Sorgen meilenweit von überall her zu dem Zauberer, und er rührte mit Vergnügen in seinem Topf und richtete die Dinge wieder.
Dieser vielgeliebte Zauberer erreichte ein beträchtliches Alter, dann starb er und hinterließ all sein Hab und Gut seinem einzigen Sohn. Dieser Sohn war von ganz anderer Wesensart als sein sanftmütiger Vater. Wer nicht zaubern konnte, war seiner Meinung nach wertlos, und er hatte oft über seines Vaters Gepflogenheiten geklagt, den Nachbarn magische Hilfe zu leisten.
Nach dem Tod des Vaters fand der Sohn, verborgen in dem alten Kochtopf, ein kleines Bündel, das seinen Namen trug. In der Hoffnung auf Gold öffnete er es, doch er fand stattdessen einen weichen, dicken Pantoffel darin, viel zu klein, um ihn zu tragen, und ohne den dazugehörigen zweiten. Auf einem Stück Pergament in dem Pantoffel standen die Worte: "In der kühnen Hoffnung, dass du ihn nie brauchen wirst, mein Sohn."
Der Sohn verfluchte den altersschwachen Geist seines Vaters, dann warf er den Pantoffel in den Kessel zurück und beschloss, diesen fortan als Kehrrichteimer zu verwenden.
In derselben Nacht klopfte eine Bauersfrau an die Haustür.
"Meine Enkeltochter ist von zahlreichen Warzen geplagt, Herr", sagte sie. "Euer Vater hat früher immer einen heilenden Brei in diesem alten Kochtopf angerührt..."
"Scher dich fort!" schrie der Sohn. "Was kümmern mich die Warzen von deinem Gör?"
Und er schlug der Alten die Tür vor der Nase zu.
Sogleich war aus der Küche ein lautes Klirren und Klappern zu hören. Der Zauberer entzündete seinen Zauberstab und öffnete die Tür, und da sah er zu seinem Erstaunen den alten Kochtopf seines Vaters: Ihm war ein einzelner Fuß aus Messing gewachsen, und er hüpfte mitten auf dem Boden auf und ab und machte einen schrecklichen Lärm auf den Steinfliesen. Verwundert trat der Zauberer näher, wich jedoch hastig zurück, als er sah, dass der Topf über und über mit Warzen bedeckt war.
"Ekelhaftes Ding!" schrie er und versuchte zunächst, den Topf verschwinden zu lassen, dann, ihn durch einen Zauber zu reinigen, und schließlich, ihn aus dem Haus zu treiben. Doch keiner von seinen Zaubern wirkte, und er konnte nicht verhindern, dass der Topf hinter ihm herhüpfte, als er die Küche verließ, und ihm dann hinauffolgte bis zu seinem Bett, wobei er auf jeder der hölzernen Stufe laut klirrte und klapperte.
Der Zauberer fand die ganze Nacht keinen Schlaf, da der warzige Topf neben seinem Bett klapperte, und am nächsten Morgen bestand der Topf darauf, ihm zum Frühstückstisch hinterher zu hüpfen. Klirr, klirr, klirr, machte der Topf mit dem Messingfuß, und der Zauberer hatte seinen Haferbrei noch nicht einmal angerührt, als es abermals an der Tür klopfte.
Ein alter Mann stand davor.
"Meine alte Eselin, Herr", sagte er. "Die hat sich verlaufen oder ist gestohlen worden, und ohne sie kann ich meine Ware nicht zum Markt bringen, und meine Familie wird heute Abend Hunger leiden."
"Und ich bin jetzt hungrig!", brüllte der Zauberer und schlug dem alten Mann die Tür vor der Nase zu.
Klirr, klirr, klirr,machte der einzelne Messingfuß des Kochtopfs auf dem Boden, doch nun vermischte sich sein Lärm mit Eselsgeschrei und dem Stöhnen von hungrigen Menschen, das aus den Tiefen des Topfes heraufhallte.
"Bleib stehen. Sei still!", kreischte der Zauberer, aber all seine magischen Kräfte konnten den warzigen Topf nicht zum Verstummen bringen, der ihm den ganzen Tag hüpfend auf den Fersen blieb und schrie und stöhnte und klirrte, wohin der Zauberer auch ging und was er auch tat.
An jenem Abend klopfte es ein drittes Mal an der Tür, und auf der Schwelle stand eine junge Frau, die schluchzte, als wollte ihr das Herz brechen.
"Mein kleines Kind ist schwer krank", sagte sie. "Helft uns doch bitte! Euer Vater hieß mich kommen, wenn ich Sorgen hätte...."
Aber der Zauberer schlug ihr die Tür vor der Nase zu.
Und nun füllte sich der lästige Topf bis zum Rand mit salzigem Wasser und verschüttete Tränen über den ganzen Boden, während er hüpfte und schrie und stöhnte und ihm noch mehr Warzen wuchsen.
Obgleich für den Rest der Woche keine Dorfbewohner mehr kamen, um im Haus des Zauberers Hilfe zu suchen, kündete der Topf ihm von ihren zahlreichen Leiden. Nach wenigen Tagen schrie er nicht mehr nur und stöhnte und schwappte über und hüpfte und bekam Warzen, sondern er röchelte auch und würgte, weinte wie ein kleines Kind, winselte wie ein Hund und spie ranzigen Käse aus und saure Milch und eine Plage hungriger Schnecken.
Mit dem Topf an seiner Seite konnte der Zauberer nicht essen und nicht schlafen, doch der Topf wollte nicht weggehen, und der Zauberer konnte ihn nicht zum Schweigen bringen oder ihn zwingen still zu stehen.
Schließlich konnte es der Zauberer nicht mehr länger ertragen.
"Bringt all eure Kümmernisse, all eure Beschwerden und eure Leiden zu mir!", schrie er und floh in die Nacht hinaus, während der Topf hinter ihm her den Weg zum Dorf entlanghüpfte. "Kommt! Ich will euch heilen, euch zusammenflicken und euch trösten! Ich habe den Kochtopf meines Vaters und ich werde euch gesund machen!"
Und während der widerliche Topf immer noch hinter ihm hersprang, rannte er die Straße entlang und schickte Zauber in alle Richtungen.
In einem Haus verschwanden die Warzen des kleinen Mädchens, während es schlief; die verirrte Eselin wurde von einem fernen dornigen Feld herbeigezaubert und sanft in ihrem Stall abgesetzt; der kranke Säugling wurde in Diptam getaucht und erwachte gesund und rosig. In jedem Haus, wo Krankheit und Sorge herrschte, tat der Zauberer sein Bestes, und mit der Zeit hörte der Kochtopf neben ihm auf zu stöhnen und zu würgen und wurde still, blank und sauber.
"Nun, Topf?", fragte der zitternde Zauberer, als die Sonne allmählich aufging.
Der Topf spie mit einem Rülpser den einzelnen Pantoffel aus, den der Zauberer in ihn hineingeworfen hatte, und ließ es zu, dass der ihn über den Messingfuß zog. Gemeinsam machten sie sich wieder auf den Weg zum Haus des Zauberers, der Topf nun endlich gedämpften Schrittes. Doch von diesem Tag an half der Zauberer den Dorfbewohnern, wie es vor ihm sein Vater getan hatte, damit der Topf nicht seinen Pantoffel abwarf und abermals zu hüpfen begann.
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Re: Die Märchen von Beedle dem Barden

Beitrag von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 4:24 pm

Der Brunnen des wahren Glücks

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Re: Die Märchen von Beedle dem Barden

Beitrag von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 4:24 pm

Des Hexers haariges Herz

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Re: Die Märchen von Beedle dem Barden

Beitrag von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 4:25 pm

Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf

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Re: Die Märchen von Beedle dem Barden

Beitrag von Bibliothekar am Di Feb 04, 2014 4:25 pm

Das Märchen von den drei Brüdern

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